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Rüttenscheid hat seit 50 Jahren "Die Eule"

 
 

Nicht wegzudenken….

Wie das Ruhrbistum Essen , wird auch "Die Eule" in Essen - Rüttenscheid in diesem Jahr 50 Jahre alt . Am 29.März 1958 , seinem Geburtstag , eröffnet Gerd Fabritz mit seinen Eltern Anni und Hans Fabritz und seinen Brüdern Hans-Dieter und Peter den "Eulenspiegel" im Wehmenkamp , im eben neu errichteten Stüsselhaus . In den Jahren nach dem Wiederaufbau wird er schnell zu einem beliebten Treffpunkt der Rüttenscheider-Bürgerschaft. Auch zu der benachbarten Ludgerus-Kirche hat man einen guten Draht. Zwar grummelt Anfangs Pastor Schäfer wegen der zeitlichen Überschneidung von 11 Uhr Messe und sonntäglichem Frühschoppen nebenan: Pastor Sternemann aber ist später ein gern gesehener Gast im Hause. Vor allem Sportbegeisterte vom Fussball bis zum Boxen kommen in der "Eule", wie sie sie liebevoll verkürzt nennen, voll auf ihre Kosten. Nicht nur erlebt man dort alle Kämpfe und Spiele live am Bildschirm , auch Hansi Meiler und die bekannten Spieler von ETB Schwarz-Weiß und Rot-Weiß-Essen konnte man hier zu einem Schwatz treffen : Helmut Rahn, Penny Islacker, August Gottschalk, Horst Trimhold, Manni Rummel, Hennes Küppers, Kalla Mozin, Heinz Ingenbold, Gert Pips und viele andere begegneten sich hier schiedlich und friedlich untereinander und ihren Fans. Sogar eine eigene Fußballmannschaft gab es. Das Spiel auf der Festwiese an der Gruga zwischen dem FC Eule 58-Spfr.Schinkenkrug endet damals 4:1 für die Mannen des "Eulenspiegel". Am 15.April 1981 geht es ohne Unterbrechung an der Klara-Straße 68 weiter. Gerd und Ursel Fabritz haben dort das Hotel "Haus Dörnemann" übernommen. Nach vollständiger Renovierung wird es unter dem inzwischen längst eingebürgertem Namen "Die Eule" neu eröffnet. An die alte Zeit im Wehmenkamp erinnern aber auch dort bis heute die schönen Bleiglasfenster mit den Eulenspiegel-Streichen.

 

Alle Stammgäste machen damals den Umzug mit und viele neue Gäste stoßen in den folgenden Jahren zu ihnen. Hier bilden sich die teilweise bis heute bestehenden Stammtische der Geschäftsleute, Ärzte, Juristen und Studienräte .Das Haus ist aber auch zugleich Stammquatier der Rüttenscheider Karnevalisten von den "Ede-Girls" über die "Gänsehälse", die "KK-Rü" bis zu den "Rittern des Frohsinns" .Nicht zuletzt schätzen zahlreiche Amtsträger und Aktive aus dem Essener Amateursport die Atmosphäre in der Rüttenscheider Traditionskneipe, bei den Live-Übertragungen aus der Welt des Sports. Und auch am neuen Ort spielt man wieder Fußball, diesmal zu einem guten Zweck. Im Jahr 2003 trennen sich der FC Eule 58 und der S04 Gebrandenhof vor 1400 Zuschauern am Uhlenkrug 6:6 und können anschließend 10000 Euro an die Kinder-Krebs-Hilfe überweisen. Der geteilte Siegespokal steht heute an einem Ehrenplatz in der "Eule".

 

Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, am 1. Januar 2006, übernehmen Tochter Janine und Schwiegersohn Simon Heidenreich die Eule in zweiter Generation. Janine hat das Hotelfach im Schwarzwald-Hotel und in den Marriott-Hotels in Hamburg, München und Bosten (USA) erlernt. Simon im Saalbau und im Parkhaus-Hügel. Anschließend sammelte er Erfahrung als Betriebsleiter bei den Golfclubs in Mülheim und Mettmann. Überdies ist er 2003 beim Benefizspiel Rechtsaußen im Eulen-Team. Da weiß freilich noch niemand, dass er 2 Jahre später als Wirt die Eulen-Gäste begrüßen wird. Im Zuge der Übergabe erfolgt eine erneute, vollständige Renovierung des Hotelbereichs. Zugleich erhält die stets beliebte Küche einen neuen Chef und es gibt eine erweiterte und laufend variierte Speisekarte. Ursel und Gerd Fabritz sind aber besonders froh, dass Enkelsohn Julius Hoffnung auf die 3. Generation der Eulen-Wirte macht. Gefeiert wird am Sonntag, dem 30.Marz 2008, ab 11:30 Uhr , ganz sportlich in der Tradition der "Eule" anlässlich eines "Frühschoppens mit Verlängerung".   

 

 

 

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